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MD-Kids

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Was ist Muskeldystrophie ?

Die Duchenne-Krankheit ist eine relativ häufige, angeborene Schwäche der rumpfnahen Muskulatur. Sie betrifft nur das männliche Geschlecht und zeigt sich bereits im frühen Kindesalter. Die Muskelschwäche ist in zwei Dritteln der Fälle vererbt.

Im Alter von drei bis sieben Jahren macht sich die Muskelschwäche im Bereich des Beckens bemerkbar. Das Kind kann schlecht Stufen erklimmen oder von einem tiefen Sessel aufstehen. Wenn es versucht vom Boden aufzustehen, wird es sich mühsam aufrichten müssen. Daneben zeigt sich bei den betroffenen Kindern der charakteristische watschelnde Gang, der auf einer Schwäche der Hüftmuskeln beruht. Später dehnt sich die Muskelschwäche auf die Schulter aus. Mit zunehmender Schwäche vergrößern sich die Muskeln, aber das Gewebe bleibt schwach. Ab etwa dem 7. - 12. Lebensjahr kann das Kind meistens nicht mehr laufen, wodurch es zu Verformungen der Wirbelsäule kommt. Die Muskelerkrankung schwächt zudem das Herz und die Atemmuskulatur. Die beeinträchtigte Lungenfunktion macht den Patienten dann anfällig für Lungeninfektionen. Häufig stellen sich tödliche Herzrhythmusstörungen ein.

Mit etwa 16 Jahren sind die meisten Jungen auf einen Rollstuhl angewiesen. Aufgrund von häufig auftretenden tödlichen Herzrhythmusstörungen oder schwerwiegenden Lungenentzündungen werden nur weniger als 10% der Betroffenen älter als 20 Jahre.

Eine Heilung der Duchenne-Krankheit ist immer noch nicht möglich.

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Gewerbeschule (Nepal Vocational Academy)

 

Diese Einrichtung einer Gewerbeschule ist bereits seit ein paar Jahren unser Ziel. Schüler, die erfolgreich die Schule beenden, haben meistens nur zwei Möglichkeiten ihre weitere Zukunft zu gestalten:

Bester Schulabschluss und finanziell gut gestellte Eltern ermöglichen den Jugendlichen  den Zugang zur Universität. Dies trifft jedoch nur auf einen kleinen Teil der Schulabgänger zu. Der Großteil der Schüler hat nur die eine Wahl, schnellstmöglich Geld zu verdienen. Obwohl ein gutes Schulergebnis vorliegt, bleibt oft nur ein Hilfsarbeiterjob als letzte Möglichkeit. Auch in Nepal kommt die Wirtschaft langsam in Schwung. Die Nachfrage im Handwerk nach qualifizierten Arbeitern ist groß. 

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Shree Prabha Higher Secondary School in Kattike

 

Deurali liegt ca. 30 km hinter Dolalghat in den Bergen. Bis Dolalgath führt eine gut ausgebaute Strasse. Jedoch nach der Brücke über den Sun Kosi Fluss windet sich eine unbefestigte Strasse in Serpentinen auf eine Höhe von über 2000 Meter. Die im Lehm ausgewaschene Fahrspur über scharfkantige Steine verlangt unserem Fahrer und dem Allradfahrzeug alles ab. Nach fünf  Stunden Fahrt haben wir total durchgeschüttelt endlich Deurali ( auf ca 1500 M) erreicht. Touristen verlaufen sich in diese Gegend äußerst selten. Außer viel Landschaft und Ruhe gibt es nichts von Interesse.

Ein Schulbau in Deurali  wurde bereits vor unserem Vorhaben von einer anderen Organisation als undurchführbar abgelehnt.

Während der Monsunzeit mussten unsere Bautätigkeiten ruhen. Der Transport von Arbeitern und Material war auf der glitschigen Piste zu gefährlich. Diese Pausen während des Sommers haben unsere Geduld oft auf die Probe gestellt. Weiterlesen...

Schule in Gothpani

Gothpani liegt ebenfalls in den Bergen in der Nähe von Deurali. Was heißt hier schon Nähe –

Auf einer Schüttelpiste geht es ca. eine Stunde mit dem Allrad auf und ab. Das Dorf wie überall, eine verstreute Ansammlung von Bauernhöfen. Natur pur ! Der Platz der Schule ist ebenfalls gut ausgewählt und die Dörfler sind mit Begeisterung dabei. Wenn Sie die Bilder anschauen fällt hier der andere Baustil auf. Es ist die Handschrift von Hari Giri, der hierfür verantwortlich zeichnet. Bei unserem Besuch wurden wir auf ein  Schulgebäude (Primary School) einige hundert Meter unterhalb aufmerksam gemacht, dessen Wellblechdach bei einem der letzten Stürme davon geweht wurde. Die Bitte nach einem neuen Dach konnten wir natürlich nicht abschlagen.

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Mathurapati Schule in Phulbari

Phulbari, übersetzt Blumengarten, ist ein Dorf im Kavre Distrikt ungefähr 50 Km südöstlich von Kathmandu.  Mit dem Auto geht es bequem auf dem sogenannten Highway über Dhulikel Richtung Phulbari. Nach ca 45 Minuten hört die Bequemlichkeit auf und wir müssen zu Fuss an der Flanke eines Berges stetig bergauf, einem ausgetretenen Pfad in glitschigem Lehm nach oben folgen. ( Für einen Schreibtischmenschen schon anstrengend). Oben angekommen wurden wir für unsere Mühe durch einen herrlichen Blick auf den Himalaya entschädigt. Nach einer kurzen Rast gingen wir wieder zurück ins Dorf. Dort war allerdings der Blick auf ein unfertiges Skelett eines Schulgebäudes  weniger erfreulich. Der Unterricht fand in einfachen Lehmbaracken mit Wellblechdach statt. Das neue Schulgelände diente als Sportplatz und Pausengelände. Im weiten Umkreis ist es die einzige Secondary School. Viele der Schüler müssen bis zu zwei Stunden Fussmarsch täglich auf sich nehmen um zur Schule zu kommen. Kanadische Freunde von Rabindra Puri hatten mit dem Bau dieser neuen Schule begonnen. Zehn Klassenräume für 600 Schüler waren geplant. Doch die Finanzierung kam ins stocken. Weiterlesen...

Schule in Dapcha

 

Dapcha oder Purano Gaon (was altes Dorf  bedeutet) liegt auch gute zwei Stunden Fahrt südöstlich von Bhaktapur zwischen grünen Hügeln. In diesem Dorf gibt es bis heute noch keine Schule. Der Unterricht findet in verschiedenen privaten Häusern statt. Die Besonderheit hier in Dapcha ist, dass drei verschieden ethnische Gruppen friedlich eine Dorfgemeinschaft bilden. Tamang, Newar und Bramans leben hier zusammen.

Für die Schule war gerade der Sockel fertiggestellt (2009). Die Begrüßung war überwältigend. Jung und alt war angetreten uns willkommen zu heißen. Alle Gruppen wollten zum Gelingen des Festes beitragen und so dauerte die Feierlichkeit mehrere Stunden.

 

Geplant ist eine Secondary School (Name: Bal Ujjwal )  für ungefähr 650 Schüler.

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